Sonntag, 30 April 2017 14:00

Die großen DuckDiver A-Welpen

geschrieben von

Bald werden sie schon 2 Jahre alt, ich kann kaum glauben wie schnell die Zeit verging...


DuckDiver Active Abby - unsere Pipi Langstrumpf...

 

Eigentlich ist an Abby ein "Kerl" verloren gegangen. Das liegt vermutlich daran, dass sie von klein auf mit Dundee unterwegs war. Wo Dundee hinläuft, muss Abby hinterher. Dundee, unser "wandelnder Flurschaden" ist in Bezug auf Gelände völlig schmerzfrei und was der große Kumpel kann, kann Pipi Langstrumpf auch... Sie ist ein "Papa-Hund" und klebt an Rainer wie eine Klette. Im Gegensatz zu ihrer Mama Beesley, ist sie gelegentlich wie ein Elefant im Porzellanladen, insbesondere wenn sie sich auf uns zum Schmusen fallen lässt wie ein Klotz :-)

Besitzerin: Manuela Kern (lt. Ahnentafel - sie würde das vermutlich anders sehen und sagen ich bin Papa`s Mädchen)




 

DuckDiver Active Anora - Rufname Frida - Unsere Mimik-Queen :-)

Sie ist eine verrückte Nudel die vor lauter Arbeitsfreude fast platzt...
Besitzerin: Susanne Werneburg




  

DuckDiver Active Alea - Beesley Nummer 2

 
Sie liebt es zu arbeiten aber sonst auch einfach alles und jeden, ganz besonders die anderen Haustiere...
Besitzerin: Petra Breh

 


 

DuckDiver Active Aisis - unser Dog with Job - als Pathogenspürhund

 

 

Bringt ihr Frauchen Dana manchmal zur Verzweiflung weil sie so ein Wirbelwind und eine Fressmaschine ist, macht sie aber auch stolz, weil sie Ihren Job super macht...
Besitzerin: Dana Schneider





 

DuckDiver Active Annjoy - die Glücklichmacherin


Ihr Frauchen Johanna macht sie ganz glücklich weil sie so führig, brav und gelehrig ist.
Besitzerin: Johanna Angstenberger





Alucy, Ben und Max folgen...

 

 

Donnerstag, 03 November 2016 16:16

Tagebuch "Alea"

geschrieben von

Tagebuch-Berichte von Alea`s Besitzerin Petra Breh


03.11.2016


Leider gibt es heute  was zu berichten, was für mich immer noch sehr schmerzhaft ist und mir erst mal den Boden unter den Füßen weg gerissen hat. Wir waren am 20.09.16 beim Röntgen der Hüften und Ellenbogen und die Tierärztin sagte mir, dass Alea schlechte Hüften hat. Diese Diagnose war für mich wie ein Schlag ins Gesicht. Mein über alles geliebter Hund soll schlechte Hüften haben, wird vielleicht irgendwann Probleme und Schmerzen bekommen, kann vielleicht nicht richtig belastet werden. Alles Gedanken, die mir ständig im Kopf kreisten und der Gedanke daran zerriss mir fast das Herz.

Vor ein paar Tagen kam dann das Schreiben vom Gutachter und da stand es dann schwarz auf weiß, beidseitig E1. Die Vorahnung wurde somit zur traurigen Gewissheit.

Seit dem Röntgen und heute sind schon wieder ein paar Wochen vergangen und ich hatte Zeit um mir Gedanken zu machen, wie es jetzt weiter gehen soll.  Und ich muss sagen, ich bin schon wieder viel optimistischer als zuvor. Alea wird ihr Leben genießen dürfen wie bisher. Ich habe beschlossen sie nicht in Watte zu packen und sie darf auch weiterhin ihrer großen Leidenschaft, nämlich dem Apportieren,  nachgehen. Beim Arbeiten im Gelände mutiert sie zu einer kleinen Rakete und donnert durchs Gelände und vergisst dabei ganz, ob sie gerade durch Brennnesseln, Dornen oder sonst irgendwelche Unebenheiten rennt. Und dabei bleibt sie trotzdem unter Kontrolle und ist (fast) immer abrufbar. Es gibt keine Aufgabe, die sie nicht sofort annimmt und auch ausführt. Sie lernt so wahnsinnig schnell und hat so viel will to please. Kurz gesagt, es ist einfach eine Freude diesen Hund zu führen.

Ich habe mich damals ganz bewusst für einen Welpen von Beesley entschieden. Ich liebe ihr sanftes Wesen und ja es stimmt, Alea hat sehr viel davon abbekommen. Aber genau das liebe ich so an ihr. Dadurch, dass sie so sensibel ist, zeigt sie in bestimmten Situationen  auch Unsicherheiten, was uns in Zukunft mit Sicherheit das eine oder andere Mal vor eine neue Aufgabe stellen wird. Aber das sind alles Dinge an denen wir arbeiten können und ich bin mir sicher, dass sich das im Laufe der Zeit verbessern wird  und wenn nicht, dann stört mich das auch nicht. Dieser Hund ist, so wie sie ist, für mich und auch für meine Familie ein absoluter Glücksgriff und wir lieben sie über alles. Sie ist so lieb  und versucht immer alles recht zu machen. Die Kinder liebt sie abgöttisch, sie ist super lieb zu unserem ganzen Haustierzoo und auch für Luke ist sie einfach perfekt. Beim Spazieren gehen ist sie völlig unkompliziert im Umgang mit anderen Hunden und Menschen und egal wo wir hinkommen, alle mögen dieses kleine Hundemädchen.

Und das alles lass ich mir von einer schlechten Hüfte nicht kaputt machen. Natürlich habe ich mir das anders erwünscht, aber ich kann es nicht ändern und jetzt versuchen wir das Beste daraus zu machen. Alea wird im nächsten Jahr Goldimplantate bekommen und somit erhoffen wir uns, dass wir ihr so lange wie möglich ein schönes und schmerzfreies Leben ermöglichen können.

Meine Freundin hatte mir vor ein paar Tagen ein Wort gesagt, welches nicht besser passen könnte. Es war das Wort PFOTENTOCHTER. Obwohl ich daran eigentlich gar nicht glaube, aber mein Gefühl hat mir von Anfang an gesagt, dass in meiner Alea meine kleine Isabell wieder geboren ist, die damals leider nicht lebend auf die Welt kommen durfte.

Und deswegen würde ich mich immer wieder für Alea entscheiden, auch mit dem Wissen, dass sie schlechte Hüften hat.


 



05.10.2016

 

Heute genau vor einem Jahr durften wir unser kleines Mädchen abholen und jetzt ist aus dem kleinen Fellbündel eine wunderschöne Hündin geworden, die uns jeden Tag so viel Freude bereitet.

Mit 10,5 Monaten wurde sie das erste Mal läufig und auch diese Zeit haben wir völlig problemlos „überstanden“. Die einzige Veränderung die sie uns gezeigt hatte, war, dass sie jedem Rüde ihren Hintern vor die Nase gestreckt hat :-).  Aber sonst keine Zickereien und von Scheinträchtigkeit war auch nichts zu merken. Wir werden sehen, wie es bei der nächsten Läufigkeit aussieht.

Im täglichen Umgang ist sie immer noch das gleiche pflegeleichte Mädchen, was sie schon von Anfang war. Sie liebt unsere Kinder, die sie jeden Morgen mit einer Hingabe, oder sollen wir eher sagen Schleckattacke, weckt, ihren „großen Bruder“ Luke hat sie immer noch völlig im Griff und auch unser immer größer werdende Zoo (Hamster, Kaninchen und Fische) gehört für sie zur Familie dazu. Die Kaninchen sind für sie wie ihre Babys, die sogar bei ihr im Körbchen liegen dürfen und abgeschleckt werden. Besser könnte es wirklich nicht sein. Sie ist und bleibt einfach eine Seele von Hund und das macht das Leben mit ihr so einzigartig.

Bei der  Dummyarbeit haben wir schon viel zusammen gelernt und es macht so unendlich viel Freude diesem Hund beim Arbeiten zuzuschauen. Es erscheint alles so einfach weil sie sehr schnell lernt und immer mit Feuereifer dabei ist. Für mich ist sie einfach perfekt, da sie nicht so extrem viel Trieb hat und sie dadurch sehr gut handelbar ist. Die Aufgaben, die man ihr aber stellt, nimmt sie immer toll an und versucht sie bestmöglich zu erledigen. Natürlich sind wir nicht so perfekt wie die vielen Profis, aber das ist auch nicht unser größtes Ziel. Unser Motto heißt zusammen Spaß haben und ein gutes Team werden. Und da sind wir auf einem guten Weg. Für die ersten Prüfungen wird auf jeden Fall fleißig trainiert und wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen.

Und was die Zukunft uns bringt, werden wir dann sehen.

Dienstag, 12 Juli 2016 09:53

Tagebuch Anora "Frida"

geschrieben von

Tagebuch-Berichte von Frida`s Besitzerin Susanne Werneburg



09.-10.07.2016 – Work & Show in Erfurt


Organisiert durch unsere BZG fand das erste inoffizielle Work&Show-Wochenende statt. Natürlich ein Muss wenn es gleich um die Ecke ist und Showluft schnuppern kann ja auch nicht schaden.

Los ging es also mit der Pfostenschau, gerichtet von Birgit Pfeifer. Zu Beginn gab es viele Tips rund um Ausstellungen und zum Showhandling. Nun muss ich zugeben, dass das Thema Show mich nicht unbedingt anhebt und ja auch klar ist dass unser Fokus ehr woanders liegt :-)

Trotzdem habe ich mich brav vorbereitet und fleissig das Stehen und auch ein bisschen das Laufen geübt, was dann auch so halbwegs klappte. Aber auch das täuscht dann nicht über die Tatsache hinweg, dass die Puppi nunmal auf andere Events gehört und wir auf einer echten Show keinerlei Chancen hätten. Trotzdem hat es (gerade noch so) fürs sehr gut gereicht und mangels Konkurrenz sogar fürs SG1 in der Jugendklasse und somit das erste und vermutlich auch letzte Schleifchen :-)




 
Sonntag dann endlich der WT mit, schon wieder, ganz viel Hitze, sehr netten Mitstartern, toller Orga, lieben Richtern und Helfern, einer sehr gechillten Frida und dem besten Begleiter und Glücksbringer ever – das kleine Menschenkind :-)

Diesmal standen fünf Aufgaben auf dem Programm die wir alle sehr gut lösen konnten. Zwischen den Aufgaben war Frida extrem relaxt und am jeweiligen Startpunkt ging sofort der Schalter um. Ich liebe diese Mischung! 

Ich war mit jeder Aufgabe absolut zufrieden und Frida sowieso :-)

Da wir zu Beginn einheitlich entschieden haben dass auch die Schnupperer mit Punkten gerichtet werden gabs am Ende des Tages ein grandioses vorzüglich mit 92/100 Punkten und dem theoretischen zweiten Platz.

Frida mit dem sehr hübschen Sieger:


In der Gesamtwertung Work&Show gab es den vierten Platz.
 
Die Aufgaben im Detail:


Aufgabe 1:

Zwei Markierungen mit Schuss im Wald, nacheinander nach jeweiliger Freigabe arbeiten. Zuerst die Markierung auf 12 Uhr, es geht erst einen steilen Hang runter, durch eine kleine Senke und dann wieder hoch, die Markierung fiel etwas hinter den Hang so dass die Fallstelle nicht sichtig war. Frida hat gut markiert und ob der Fallstelle natürlich etwas suchen müssen aber recht schnell gefunden. Auf den letzten Metern zu mir drehte sie irgendwie nochmal etwas ab zum anderen Helfer, keine Ahnung ob sie ihn da erst bemerkt hat. So war die Abgabe nicht die allerbeste...

Dann fiel die zweite Markierung ca. 70° zur ersten links in der Senke. Auch hier ging es erstmal steil runter und die Fallstelle war für kleine Hundemäuse eigentlich gar nicht zu sehen. Sie ging auch kurz aus der Senke raus, suchte sich aber sehr schnell ohne eingreifen zur Fallstelle. Auch hier gabs vor der Abgabe noch eine kleine Extrarunde.

17 Punkte


Von der zweiten Markierung gibts auch ein Video:

 
 

Aufgabe 2:

Doublette auf einer Wiese, nach der ersten Freigabe durch den Richter nacheinander selbständig arbeiten. Dummys sauber gearbeitet und Abgabe schon besser als vorher.

19 Punkte
 
Aufgabe 3:

Markierung, danach eine Suche. Zuerst fällt eine Markierung mit Schuss an den Rand von höherem Bewuchs. Vom Startpunkt aus Walkup ein paar Meter Richtung Markierung, stehen bleiben genau am Startpunkt zur Suche (wo der Wind von rechts fleissig vermeldete "Hey hier liegen auch Dummys" ) und nach Freigabe auf die Markierung schicken. Zum Glück ließ Frida sich nicht vom Wind beirren und legte auch eine saubere Abgabe ab, das klappt nämlich immer wenn sie weiß dass da gleich nochwas kommt. Dann die Suche rechts in höherem Bewuchs und ein Dummy holen. Perfekt!

20 Punkte
 
Aufgabe 4+5 = Doppelaufgabe

Ich wurde vorher gefragt ob ich erst beide Aufgaben hören will, das verneinte ich damit ich nicht aus dem Konzept komme.

A) Startpunkt für mich+Hund ca. 10m vom Richter entfernt. Es fällt eine Markierung mit Schuss auf eine Wiese (ein paar Meter weiter hinten kommt dann höherer Bewuchs), Hund sitzen lassen und zum Richter gehen (schräg rechts in Richtung Markierung). Dann zuerst den Hund abrufen und dann auf die Markierung schicken. Abrufen klappte gut, sie machte allerdings einen kleinen Schlenker Richtung Markierung, so dass ich sicherheitshalber nochmal gepfiffen hab. Die Markierung suchte sie dann wieder etwas großflächiger und der Wind zog sie auch zu den Fallstellen der nächsten Aufgabe (O-Ton Richter: Ah, sie macht gleich die nächste Aufgabe), sie arbeitete sich aber wieder zur eigentlichen Fallstelle. Hier fehlt die Erfahrung dass sie gleich auf ihre erste Eingebung vertraut, in der Regel landet sie nämlich immer sehr nah an den Fallstellen, setzt aber die Nase noch nicht gut ein und wird großflächiger, erinnert sich dann aber an die erste Eingebung und dann kommt auch die Nase ins Spiel.

16 Punkte


B) Walkup bis eine Markierung mit Schuss in den höheren Bewuchs fällt, Laufrichtung genau auf die vorherige Markierung. Die Markierung fiel leicht rechts hinter die erste Fallstelle. Hund selbständig schicken. Perfekt und auf den Punkt und hervorragende Abgabe.

20 Punkte


Auch hier gibts ein Video:




25.06.2016 - First Step Cup in Luckenwalde


Frida hat ihren WT-Auftakt mega toll gemeistert! 

Viele Menschen, viele Hunde, nah beieinander liegende Aufgaben mit Schuss, die Wärme.. In der Wartezone war alles super entspannt, vor allem Frida. Ich war zu Beginn leider nicht sooo entspannt sondern ziemlich aufgeregt, zum Glück legte sich das im Laufe des Vormittags. Insgesamt gab es vier Aufgaben zu meistern und Frida konnte zeigen was in ihr steckt. Drei Aufgaben konnten wir entsprechend unseres Trainingsstands sehr gut lösen, bei einer hatte sie Probleme mit einer Markierung. Das lag aber nicht wirklich an ihr, hier fehlt einfach noch etwas Erfahrung und Routine.


Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit unserer Leistung und freue mich sehr darüber dass Frida das doch etwas stressige WT-Geschehen so gut und unkompliziert annimmt :-)